Wer wir sind und was uns motiviert

Judith

Für mich ist der Glaube an Jesus Christus keine familiäre Tradition oder eine Art Glücksbringer. Es ist die Sicherheit, die hält in einer Welt, in der alles vergänglich ist.
Ein Fels und ein Anker in meinem Leben. Für mich ist er der Antrieb und Schwung für einen weiten Sprung, wie auch das Auffangtuch bei jeglicher Landung. Ich bin dankbar, Zeit mit Menschen zu verbringen, die die gleiche Grundlage haben und freue mich, dass jeder, ob neu oder lange dabei, so aufgenommen wird, wie er ist.

Alex

Mein selbstbestimmtes Leben war eigentlich nichts weiter als eine ständige Identitätssuche; eine Suche nach Sinn und Inhalt. Das spiegelte sich in Alkoholexzessen, Parties, Drogenkonsum und deren Verkauf wieder, war gezeichnet von Angst, Minderwertigkeitskomplexen, Wut und Hass, Verachtung mir selbst und anderen gegenüber,  Einsamkeit, Depressionen und Selbstmordgedanken. Meine Reise führte mich hin zu Buddhismus, Meditation und Yoga, Esoterik, psychoaktiven Substanzen, in die NewAge-Szene und schließlich in den peruanischen Regenwald, wo ich mich ein halbes Jahr mit Schamanismus beschäftigte. Das Endresultat all dessen? - ein junger Mann von nicht mal 23 Jahren, der körperlich, seelisch und psychisch völlig am Ende war. Nicht fähig, sich aus dem Zustand, in dem er sich befand, zu befreien. Die Reise nach Peru, von der ich mir so viel erhoffte, schien mein Leben endgültig ruiniert zu haben. Was mich noch am Leben hielt, war meine Familie und die Angst vor dem Tod. Etwa zwei Wochen vor meinem Rückflug nach Deutschland - das dürfte Mitte September '16 gewesen sein - ergab sich dann ein Gespräch mit einem Franzosen, Julien. Der erzählte mir im Laufe unseres Gespräches, dass Jesus gelebt hat und die Bibel wahr ist - mit einer Begeisterung und einem Enthusiasmus, als wüsste er es einfach! Von da an sollte sich alles ändern ... Mittlerweile sind etwa zwei Jahre vergangen, und ich kann dem, was Julien damals sagte, nur zustimmen. Der Gott, der in meinen Augen nicht existierte, ist für mich heute realer denn je. Vollkommen lebendig und erfahrbar. Und so anders als ich mir das vorgestellt hatte! Gut und gerne hab ich das, was mir früher wichtig war, hinter mir gelassen - weil Jesus einfach alles in den Schatten stellt. Ich stimme Paulus zu, wenn er in seinem Brief an die Philipper schreibt: “Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet. Ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines HERRN!“ Früher wollte ich nichts von Jesus wissen, heute kann und will ich nicht mehr ohne ihn leben. Warum? Zum einen, weil er es ist, der mich aus meinen Abhängigkeiten und Süchten, Ängsten und okkulten Bindungen befreit hat und mich Stück für Stück wieder herstellt. Die Einsamkeit trieb mich früher regelrecht in den Wahnsinn. Seitdem ich Jesus die Führung in meinem Leben überlassen hab, ist davon keine Spur mehr. Meine Suche nach Identität hat endlich ein Ende gefunden, weil Er mir wahre Identität gibt - völlig frei von Leistungsdenken. Bei Jesus muss ich nicht erst etwas tun, sondern darf mich einfach von ihm lieben lassen. Mit all meinen Fehlern und Macken. Die Ruhe und Gelassenheit in schwierigen Situationen, die Freude, die ihresgleichen sucht - das ist alles schön und gut und gehört irgendwo auch dazu. Doch das Wichtigste fehlt eben noch: Erst mit der Zeit hatte ich wirklich verstanden, dass ich Jesus auch dann gebraucht hätte, wenn mein Leben vielleicht nicht so krass verlaufen wäre. Warum? Weil Gott vollkommen fehlerfrei ist und null Toleranz gegenüber Sünde hat. Sünde ist in Gottes Augen all das, was gegen Seine Gebote verstößt. Hass und Wut, Lügen, Lieblosigkeit, Diebstahl, Zauberei, Ehebruch, usw. - und da war meine Liste definitiv lang genug. Ich stand also schuldig vor Gott. Und seine Art, Schuld zu bestrafen, ist es, Menschen in die ewige Hölle zu werfen - nicht, weil er wild drauf ist, sondern weil er es aufgrund seiner Gerechtigkeit tun *muss*. Umso erstaunlicher ist es, dass Gott mich mit meiner Schuld nicht einfach alleine lässt, sondern mir durch Jesus Christus Vergebung und einen Neuanfang ermöglicht hat. Heute weiß ich, dass es Gottes Gnade war, die mich vor dem Tod bewahrt hat. Weil Er mich liebt und nicht wollte, dass ich verloren gehe. Aus Sünde und Tod wurde Vergebung und ewiges Leben. Und das wünsche ich mir auch für dich, der du das hier liest. Lass dich retten! Gott segne dich.

»So wahr ich lebe, spricht Gott, der Herr: Ich habe kein Gefallen an dem Tod des Gottlosen, sondern daran, dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben?« - Hesekiel 33,11

»Ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet!« - Jeremia 29,13

Svea

"Ich darf Gott und Seine wunderbaren Werke in meinem Leben täglich neu spüren und erleben. Er hat mich schon durch so manche schwierige Situation durchgetragen und lässt mich nie alleine; ich kann meine Sorgen, aber auch meine Freuden mit Ihm teilen und mich immer auf Ihn verlassen. Auch wenn Seine Wege nicht immer auf Anhieb nachvollziehbar sind, weiß ich doch, dass Er nur das Beste für mich im Sinn hat.

Diese Gewissheit und der Glaube an Gott und Jesus Christus als seinen Sohn bringt uns Jugendliche auf einen gemeinsamen Nenner und macht aus einem Treffen ganz verschiedener Menschen jeden Freitag eine tolle Gemeinschaft.

Es ist immer wieder schön sich mit anderen Christen ähnlichen Alters treffen und austauschen zu können – sei es in tiefsinnigen Gesprächen über Gott und die Bibel oder einfach nur in Unterhaltungen über die vergangene Woche oder die neuesten Fußballergebnisse.

Ich freue mich immer auf die Freitagabende und weiß, dass es vielen anderen auch so geht!"

Prisca

Mein Leben mit Gott ist ein vielfältiges Zeugnis für Gott, seine Liebe zu uns Menschen und für seine Herrlichkeit. Nicht aufgrund dessen, was ich tue, sondern was Gott in meinem Leben schon alles getan hat und noch tun wird. 

Täglich erlebe und erkenne ich, dass Gott wirkt, Gebete erhört, Menschen stärkt und verändert und das Größte: meine Sünden (Zielverfehlungen) hat Gott vollkommen vergeben und ich habe dadurch einen tiefen Frieden in meinem Herzen, den es sonst nirgendwo in der Welt zu finden gibt, außer durch ihn, Jesus. 
Ich bin z.B. auch frei von Sorgen, da Gott sie mir abnimmt und mein Herz läuft über vor Freude, Liebe und Dankbarkeit.
Dass ich eigentlich sterben müsste, Jesus aber die Strafe auf sich nahm und ich somit aufgrund Gottes Gnade leben darf, dies allein ist Grund genug für mich, mein Leben ganz für Gott, der mich unfassbar liebt, hinzugeben, ihn immer besser kennenlernen zu wollen und ihm die Ehre zu geben. Diese lebensverändernde Entscheidung treffen zu dürfen, ist mein größtes Privileg. 
Wie gut, dass Jesus für ALLE Menschen gestorben ist und jeder eingeladen ist, diese Entscheidung zu treffen. 
Ein weiteres Privileg ist es, dass ich in eine Gemeinde gehen darf, die mich so nimmt wie ich bin. In der Jesus Mittelpunkt und ständiges Thema ist. In der ich Gemeinschaft mit vielen anderen Menschen, die Jesus nachfolgen (Christen), haben und viel über ihn und sein Wort (Bibel) erfahren darf. In der wir gemeinsam Gott mit Gesang und Worten loben, zu ihm beten und das Abendmahl halten. 
In den regelmäßigen Jugendstunden darf ich jedes Mal erleben, wie gut es ist mit anderen jungen Leuten zusammen zu kommen, so sein zu dürfen wie man ist, gemeinsam Gott zu loben und gemeinsam in der Bibel zu lesen und Gott immer besser kennenzulernen. Wir Jugendliche stärken uns gegenseitig, in dem wir viel miteinander reden, über alles was einen gerade beschäftigt, füreinander beten und einfach eine gute Zeit miteinander verbringen. 
Hier fühle ich mich wohl und freue mich immer wieder neu über unsere gute Gemeinschaft. 
Zudem bereitet es große Freude, wenn man Gottes Wille in die Tat umsetzt. Wie gut ist es, dass Gott möchte, dass wir Gemeinschaft miteinander haben, gemeinsam im Glauben an ihn wachsen und anderen von ihm erzählen. 
Gott ist gut, zu jeder Zeit.

Jael

"Gott oder gar Jesus Christus mag für viele eine abstrakte Sache sein - für mich gibt es nichts, was realer ist, was für mein Leben eine größere Bedeutung hätte. Jemand, der mich - und jeden Einzelnen - so sehr liebt, dass er für mich gestorben ist, hat es sich zum Ziel gesetzt, mich nicht einfach so "dahindümpeln" zu lassen, sondern meinem Leben einen Sinn und mir selbst inneren Frieden zu geben. Ich erlebe Gott täglich - nicht als spirituelles Wohlfühlprogramm, sondern als Ansprechpartner, Freund und handfesten Helfer in ganz alltäglichen und auch ausweglosen Situationen.

Unsere Jugendgruppe ist ein ganz bunt gemischter, liebenswürdiger "Haufen" - so schön zu sehen, wie Gott mit jedem, egal wer, woher, wohin, einen Plan hat und diesen in kleinen, konkreten Schritten verwirklicht.

Die Freitagabende sind immer eine Ermutigung - und bei so vielen einzigartig-originellen Menschen auch ziemlich unterhaltsam!"

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